Test: Shaun White Skateboarding
Shaun White ist einer der erfolgreichsten Snowboarder der Welt. Die Wenigsten wissen jedoch, dass die „Fliegende Tomate“ auch ein richtig guter Skateboarder ist. Warum also nicht auch ein Skateboard-Spiel mit Shaun und seinen Freunden entwickeln? Gesagt, getan. Die Snowboards wurden gegen Skateboards ausgetauscht und herausgekommen ist „Shaun White Skateboarding“.
Der Schnee taut

Für Shaun und seine Freunde ist die Snowboardsaison beendet. In ihrem Minivan verlassen sie die Berge und fahren in Richtung einer einst coolen Stadt, in der es früher zahlreiche Skate-Spots gegeben hat. Leider ist von der Skate-Idylle nicht mehr viel übrig. Ein humorloser Bürgermeister hat die Stadt in ein tristes Kaff verwandelt, in der jeglicher Spaß und natürlich Skateboardfahren strengstens verboten ist. Von so einem Tyrann lassen sich die Jungs und Mädels rund um Shaun White natürlich nicht unterkriegen. Als Skate-Guerillas machen sie sich an die Arbeit, die Stadtteile zurückzuerobern. Wie sie das schaffen? Mit ihren Tricks natürlich!
Die Story von Shaun White Skateboarding ist durchaus originell und stellt ein Anliegen vieler Skater in den Vordergrund, nämlich durch Kreativität seine Umwelt zu verändern. Erzählt wird die Geschichte in Form von kurzen Zwischensequenzen, bei denen die geschundenen Bewohner den Rettern in der Not ihr Leid klagen. Optisch unterscheiden sich diese Sequenzen nicht von denen aus „Shaun White Snowboarding - World Stage“. Soll heißen: Alles wird in einem Comic- Look dargestellt. Überhaupt hat sich in Sachen Grafik nichts getan. Anscheinend haben die Entwickler einfach die gleiche Engine verwendet. Schlecht sieht das Spiel zwar nicht aus, ein Jahr nach „Shaun White Snowboarding - World Stage“ hätten wir aber ein bisschen mehr erwartet.