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Die Sims-Reihe dürfte wohl jedem Computer- und Videospieler bestens bekannt sein, egal ob auf dem Handy, Handhelds, alten Amiga-Systemen oder aber Konsolen und vor allem dem PC. Diverse Ableger hat die Serie hervorgebracht, egal ob Ameisensimulation oder Hubschrauber, doch die eigentliche Hauptreihe der kleinen Sim-Bewohner steht noch immer bei dem 2. Teil, wenn auch wie der ersten Teil mit unzähligen Erweiterungen. Doch genug der Geschichte, schließlich wollen wir ja wissen, wie sich denn „Die Sims 2“ auf dem Nintendo DS spielen.
Wenn Sie hier ein Zimmer wollen, sollten Sie zu erst das Plutonium einsammeln
Klingt merkwürdig oder? Ja, tut es, aber eben deshalb verschlägt es euch ja auch nach Merkwürdighausen im DS-Abenteuer der Sims. Die Geschichte lässt sich dennoch schnell erklären, dass gute Auto streikt mal wieder und natürlich ist man gerade mitten in der Wüste und da ist die Auswahl an Städten und somit Mechanikern und Schlafmöglichkeiten nun einmal nicht allzu groß. Bevor es aber richtig los geht, ist man erst einmal damit beschäftigt seinen Alter-Ego zu erstellen und den Sim den eigenen Vorlieben anzupassen, denn schließlich wird man mit diesem noch einige Zeit verbringen.
Wie erwähnt landet man zu erst im Hotel von Merkwürdighausen, nach kurzer Zeit hat man die zweifelhafte Ehre zum neuen Hotelbesitzer ernannt zu werden und um eben diese Aufgabe dreht sich die DS-Variante der Sims. Wie bei den Sims üblich hat man nun allerhand zu tun, da wären natürlich Unmengen an Gesprächen mit anderen Bewohnern der Stadt, macht man so etwa Gäste oder Bewohner glücklich gibt es immer wieder neue Dinge im Ort zu entdecken und daher auch frische Aufgaben für den eigenen Charakter. Natürlich muss man sich auch im Hotel um einiges kümmern, an oberster Stelle steht natürlich die Zufriedenheit der Gäste, dazu zählt auch die lokale Mafia oder aber die Abwehr von leicht verrückten Außerirdischen. Schließlich verdient man sich durch all diese kleinen Aufgaben, wie auch das Aufräumen und Instandhalten einiges an Geld und damit geht es schließlich daran das eigene Hotel interessanter zu gestalten, wie etwa mit Anfangs einem Spielkasino.
Minispiele und Beziehungen
Wie für den DS inzwischen fast typisch kommen auch „Die Sims 2“ mit einigen Minispielen daher. Um aber wieder dem Städtenamen gerecht zu werden sei an dieser Stelle mal wieder eine der merkwürdigen Varianten besonders erwähnt. Bei der Alien-Autopsie geht es natürlich darum mit dem Touchpen ein paar der erledigten Aliens genauer unter die Lupe zu nehmen. Ingesamt finden sich mehr oder weniger 7 Minigames im Titel wieder, allerdings zählt man dazu auch das Sauber halten des Hotels.
Übrigens muss man nicht nur auf die Laune der Bewohner und Gäste besonders Acht geben, auch die eigenen Bedürfnisse dürfen nicht vernachlässigt werden. Allerdings muss man hier nicht soviel Tiefgang oder Kleinigkeiten wie beim PC-Original erwarten. Es reicht schon regelmäßig der Toilette mal einen Besuch abzustatten und ein wenig zu schlafen. Neben all diesen typischen Sims-Aufgaben kann man sich aber auch noch damit Vergnügen ein wenig Musik zu erstellen und ebenso unter die Künstler zu gehen.
Spielaufbau und die grafische Umsetzung
Optisch kommt der Titel in einer durchaus brauchbaren 3D-Engine daher, auch wenn der DS bekanntlich nicht gerade in dieser Disziplin seine Stärke hat. Trotzdem geht die Darstellung durchaus in Ordnung. Während sich auf dem oberen Bildschirm das grundsätzliche Geschehen abspielt gibt es weiter unten diverse Regler, Statistiken oder Felder zum führen der Gespräche etwa zu sehen. Die Eingewöhnung klappt schnell und jeder Spieler sollte innerhalb kürzester Zeit mit der Bedienung klar kommen. Die Sprache und Musik sind typisch wie man es von den komisch sprechenden Sims her gewöhnt ist, hier spielt auch der DS keine Ausnahme. Auch ein rudimentärer Multiplayer-Modus hat den Einzug gehalten, dafür benötigt der Freund allerdings auch ein eigenes Spiel-Modul und dann lassen sich etwas Musikstücke und Kunststücke austauschen oder auch das ein oder andere Minispiel gegeneinander bestreiten.
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