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Das 41. Jahrtausend ist von einem Krieg geprägt, der seit über 10.000 Jahren zwischen der Menschheit und den Mächten des Chaos tobt. Willkommen in der Welt von Warhammer 40.000! Greift auf der Seite der Menschheit in das Kampfgeschehen ein und befehligt Einsatzsquads mit sechs Mitgliedern um das Blatt zu euren Gunsten zu wenden.
Warum das in der düsteren Zukunftsvision von Tabletop-Hersteller Games Workshop angesetzte, rundenbasierte Strategiespiel für die PSP nicht nur Fans des Franchises zu empfehlen ist, erfahrt ihr im folgenden Schlachtbericht. Macht euch bereit, es könnte ungemütlich werden...
Angriff, die beste Verteidigung?
Mitnichten! Als Anführer eures Einsatztrupps gilt es in den insgesamt 15 Missionen verschieden Ziele zu erreichen, wobei es meist darum geht, bestimmte Einrichtungen zu zerstören und/oder gegnerische Truppen auszuschalten. Euer Trupp wahlweise mit dem Steuerkreuz und Knöpfen oder dem Stylus befehligt. Eine Mischung ist natürlich auch möglich. Bei der reinen Stylus-Variante kann es passieren, dass ihr falsch klickt und eure Einheit zu einem Punkt läuft, obwohl sie dorthin eigentlich schießen sollte. Mit etwas Übung lässt sich das aber recht gut in den Griff bekommen.
Wie Schach, nur anders
Um erfolgreich auf dem Schlachtfeld zu sein, stehen eurem Trupp verschiede Waffen zur Verfügung, die ihr zu Beginn auswählen könnt. Dabei müsst ihr abwägen, ob ihr lieber auf Feuerkraft oder Mobilität setzt, denn jedes Mitglied hat eine bestimmte Anzahl von Aktionspunkten, die zum Schießen und Bewegen eingesetzt werden können. Sind alle Punkte verbraucht oder eure Krieger positioniert, ist der Gegner an der Reihe. Dieses abwechselnde Prinzip gibt es schon seit dem PC-Klassiker UFO und hat sich bis heute bewährt, denn so geratet ihr niemals in Panik und habt genug Zeit zum Planen eures Siegeszuges. Standardmäßig ist auf dem oberen Bildschirm eine taktische Karte, die euch das gesamte Schlachtfeld näher bringt. Auf Wunsch können beide Bildschirminhalte auch getauscht werden.
Die Horden des Chaos stellen sich zu Beginn noch etwas dämlich an, handeln im Laufe des Spiels aber immer taktischer und können euch dann durchaus Paroli bieten und ab und an doch den Sieg davon tragen. Aber bei einer Niederlage ist noch nichts verloren, habt ihr doch die Möglichkeit die Missionen zu wiederholen, ohne das ganze Spiel von vorne beginnen zu müssen.
So sieht der Krieg aus
Gespielt wird Warhammer Squad Command aus einer isometrischen Perspektive, also schräg von oben. Die dreidimensionalen Schlachtareale können leider nicht gedreht, oder wie bei der PSP Version wenigstens geschwenkt werden. Schade, aber wenigstens werden Mauern durchsichtig, sobald eine Figur dahinter steht. Sehr schick ist, dass sich die Umgebung fast komplett in Trümmer schießen lassen kann, wodurch sich neue taktische Möglichkeiten ergeben. Vor allem bei größeren Explosionen geht die Framerate in die Knie, aber auch zwischendurch wirkt das Spiel nicht immer ganz flüssig. Da hat der gute DS wohl ab und an mit sich selbst zu kämpfen.
Soundtechnisch gibt sich Squad Command eher spartanisch: Waffensounds und Explosionen gehen in Ordnung, die Sprachsamples hingegen sind eher lustig als wirklich überzeugend. Musik sucht man vergebens, lediglich in den Zwischensequenzen, die im Gegensatz zur PSP-Version nur aus Standbildern bestehen. Schwach!
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