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Quiz Party
Nintendo
Spielesammlung/Quiz für Nintendo Wii
Website: www.nintendo.de
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Test: Quiz Party


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Seite 1|Fazit


Die Wii ist seit ihrer Veröffentlichung vor allem wegen einer Sache bekannt: Sie versammelt die Familie vor dem Bildschirm. Ob bei Wii Sports, Wii Play oder Wii Party, die Wii hat bewiesen, dass sie eine Konsole für die ganze Familie ist. Nintendo beauftragte sein junges Entwicklerteam CK Games mit der Entwicklung eines Quiz-Spiels, um damit in die Fußstapfen von Sony zu treten, die mit „Buzz“ bereits große Erfolge feierten. Ob ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr hier.


Möge der Schlauere gewinnen!


Wie es sich für ein als Game-Show inszeniertes Wissensquiz gehört, legt ihr zunächst die Anzahl der Spieler fest, bildet Teams und wählt dann einen der Spielmodi. Diese sind nicht sonderlich innovativ: eine kurze Spielrunde, eine lange Spielrunde und die atemberaubende Spielrunde mit nur einer einzelnen Zufallsfrage aus dem kompletten Fragekatalog. Gespielt wird das Spiel ausschließlich über einen Wiimote, dem ihr einem vorher bestimmten neutralen Spielleiter in die Hand drückt. Da dieser nun jegliche Eingaben tätigt, ist es theoretisch möglich mit einer unbegrenzten Anzahl von Spielern zu spielen – auf der Verpackung lesen wir "1-99", wobei die "99" wohl eher eine imaginäre Zahl ist, denn die Spieleranzahl ist nach oben offen. In der Praxis machen mehr als zehn Spieler dennoch normalerweise keinen Sinn.

Der Spielablauf ist so simpel wir das lieblose Design des Spiels und hätte einfallsloser nicht sein können: Jedes Team wählt eine der fünf Kategorien, bekommt eine Frage gestellt und erhält bei einer richtigen Antwort einen Sticker. Bei einer falschen Antwort gibt es keinen. Wer am Ende die meisten Sticker gesammelt hat, gewinnt. Das noch größere Manko des Spiels ist jedoch, dass ihr die Antworten nicht eingebt, sondern nach Offenlegung der Antwort selbst kontrolliert, ob die Frage vom Team richtig beantwortet wurde oder nicht. Damit besitzt das Spiel ungefähr die Interaktionsmöglichkeiten eines DVD-Menüs und laute Diskussionsrunden sind vorprogrammiert. Zudem stellt sich die Frage, warum man nicht doch zu einem guten alten Brettspiel gegriffen hat, wenn man ohnehin keine der spielerische Möglichkeiten geboten bekommt, die eine Konsole von einem Spiel aus Pappe unterscheidet.

Auch die fünf Fragekategorien hauen nicht wirklich vom Hocker und sind aus anderen Spielen in besserer Ausführung bekannt. So müsst ihr beispielsweise in einer Kategorie lediglich eine von vier Antwortmöglichkeiten auswählen oder in einer anderen das Bild finden, das nicht zu den anderen passt. Bilden die zweitausend Fragen doch eigentlich einen nicht gerade kleinen Fragenkatalog, so leidet die hohe Quantität doch an der Qualität der Fragen. Diese unterscheiden sich in ihrer Schwierigkeit so dermaßen, dass es des Öfteren eher auf Glück der Spieler als auf ihr Wissen ankommt. Da hilft es auch nicht, dass euch die sympathische Synchronstimme von Will Smith diese Fragen vorliest und euch durch das Spiel führt.



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20.08.2012 : N. Koppenbrink
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20.08.2012Quiz Party - Test

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