Test: SSX Blur
Was gibt es Besseres, als sich während der viel zu früh beginnenden heißen Monate abzukühlen? Und wo geht das besser als beim Snowboarden beziehungsweise Skifahren? Leider ist es dafür eigentlich schon zu spät und bei dem momentanen Klimawandel war selbst in den Wintermonaten das Schneevorkommen doch eher gering. Der kluge Zocker von heute kann sich aber behelfen, indem er zu EA Sports Bigs Wii-Exklusivtitel SSX Blur, einem Teil der beliebten SSX-Wintersportreihe greift.
Doch ist dieser Schritt wirklich so klug und bringt den erwünschten Kühlungseffekt oder handelt es sich hier bei doch nur um einen weiteren Warmluftproduzenten?
Story? Braucht kein Mensch!

Bei den wenigsten Sportspielen gibt es eine brauchbare Handlung, meist nicht einmal eine Unbrauchbare. So auch bei SSX Blur. Zwar kann der Spieler unter diversen Charakteren (am Anfang vier, später kommen mehr hinzu) wählen, die alle auch eine nachlesbare Hintergrundgeschichte und Eigenarten haben, aber außer dem ständig Präsenten Radio DJ, der hin und wieder eine Bemerkung diesbezüglich macht, ist dies für das Spiel an sich völlig irrelevant.
Der DJ spricht bei unserer Testversion nur englisch, was sich aber auch bei der regulären Version nicht ändern dürfte. Die Musik des Spiels besteht meist aus elektronischen Loops mit Rockanleihen, die keinen wirklichen (positiven oder negativen) bleibenden Eindruck hinterlassen. Man könnte sagen, es handelt sich um belangloses Hintergrundgedudel. An Spielmodi stehen Slalom, Half-Pipe, Rennen, Big-Air und Slope-Style zur Verfügung. Verschiedene Strecken können frei gespielt werden.