| |

Viele Spieler fragen sich seit einiger Zeit zu Recht: Wo ist eigentlich Crash Bandicoot abgeblieben? Schon seit Längerem lässt der wendige Nasenbeutler nichts mehr von sich hören. Dass Crash jedoch noch lange nicht den Rentenbescheid im Briefkasten liegen hat, will er mit seinem neusten Abenteuer Crash Of The Titans nochmal unter Beweis stellen. Wir haben Crash in unser Testlabor gescheucht und verraten euch in unserem Review, warum die Nintendo DS-Fassung eine richtig gute Figur abliefert.
„Ich tu' jetzt wieder böses“...
...sprach der Bösewicht Dr. Neo Cortex. Die Story von Crash of the Titans ist schnell erzählt. Eine Böse Macht entreißt der Wumpa-Insel all ihre Rohstoffe und verwandelt ihre unschuldigen Bürger in fiese Mutantensoldaten. Zu allem Überfluss wurde auch noch Coco, die Schwester unseres haarigen Helden, entführt und soll Cortex dabei helfen seinen enormen Vernichtungsroboter zu bauen. Zusammen mit seinem treuen Gefährten der Mojo Maske „Aku Aku“, muss Crash im Spielverlauf also seine Schwester retten, den riesigen Doominator-Roboter aufhalten und sein geliebtes Inselparadies retten! Ein Kinderspiel, oder?
Jump ´n Run-Futter ohne Biss?
Auf den ersten Blick wirkt der Titel wie ein durchwachsener Jump ´n Run-Vertreter, dessen beste Tage längst hinter ihm liegen. So gilt es, durch streng lineare Levels zu latschen, über Abgründe zu springen und den einen oder anderen Feind zu attackieren. Dicke Endbosse warten ab und an am Levelende auf euch. Um gegen die großen Kaliber anzukommen, solltet ihr die begehrenswerten Mojo-Perlen einheimsen, die euren Pfad kreuzen. Mit den funkelnden Kugeln dürft ihr nach jedem Level nämlich eure Fähigkeiten, wie Angriff oder Verteidigung, und eure Lebenspunkte aufstocken. Wer den Jump ´n Rund-Alltag mit ein wenig Abwechslung beseelen möchte, wählt die humorvollen Minispiele. Dann schwingt sich Crash etwa auf einen Tentakel und muss innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits die angesprochenen Mojo-Perlen einsammeln oder ihr brecht in einer Art Rennspiel auf dem Rücken eines Rhinozeros einen Rundenrekord.
Patsch mich!
Ein richtig cooles Feature und noch effektiver gegen die Obermotze ist das Feinde-Patschen. Wenn Crash einen Gegner bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt hat, kann er die Mojo-Maske „Aku Aku“ einsetzen und nimmt anschließend auf dem Rücken des Widersachers Platz, um dessen Kräfte für sich zu nutzen. Das klappt recht gut, indem ihr mit dem Stylus das Masken-Symbol auf dem unteren Bildschirm in die Richtung eures betäubten Rivalen zieht. Habt ihr einen Feind unter Kontrolle, seid ihr viel stärker und haut selbst dickste Kolosse mit wenigen Schlägen aus dem Weg.
Bezüglich der Grafik hat Crash Of The Titans zudem einiges zu bieten. Das komplette Spielgeschehen wird in 3D präsentiert, Ruckler gibt es keine. Die Charaktere versprühen alle den gewohnten Knuddelfaktor und können aufgrund lustiger Animationen überzeugen. Die vielfältigen Levelthematiken entführen euch in Lavaebenen, Dschungellandschaften oder auf bröckelige Bergländer. Der Sound hingegen hätte aufgrund seiner immer gleichen Klänge ein wenig Abwechslung gewiss vertragen können.
Jetzt diesen Artikel bestellen Diesen Artikel im Forum diskutieren |
|