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Seid ihr es Leid immer und immer wieder die selben Shooter und Actiontitel in der X-ten Fortsetzung serviert zu bekommen? Wünscht ihr euch Abwechslung oder ein außergewöhnliches Spielprinzip? Dann seid ihr vermutlich schon auf Endless Ocean für Nintendo's Wii aufmerksam geworden und fragt euch nun, ob beim günstigen Preis von rund 30 EUR zuschlagen solltet, oder nicht. Unser Review soll euch eure Entscheidung erleichtern.
Tauchen im Wohnzimmer?
Begleitet von einer stimmigen Musikuntermalung gelangt ihr auf den Titelbildschirm von Endless Ocean. Schnell wird klar, dass dieser Titel aus dem Hause Nintendo / Akira keine Alltagsproduktion ist. Das Spiel dreht sich ausschließlich um die Erkundung des Ozeans, genauer gesagt dem Manauraischen Meer. Diese fiktiven Gewässer bieten all das, was das Taucherherz begehrt. Bekannte Fischschwärme, Delfine, Haie und Schiffswracks sorgen hierbei für die nötige Vielfalt unter Wasser. Zwar gibt es auch Missionen die erledigt werden können, allerdings steht bei Endless Ocean die Freiheit und Entspannung im Vordergrund und soll vom täglichen Stress ablenken.
Lerne die Meeresbewohner kennen
Nachdem ihr eurem virtuellen Taucher Namen, Haarfarbe und Frisur gegeben habt und voller Stolz euren Tauchschein präsentiert bekommt, findet ihr euch schon im Wasser wieder. Hier erklärt euch eine noch unbekannte Stimme, wie ihr euch steuerungstechnisch zurechtfindet. Alles geht sehr leicht von der Hand, durch das Zeigen mit der Wii Remote auf den Bildschirm, dreht ihr euch in jede beliebige Richtung, vorwärts geht’s mit der Taste B. Ein Nunchuk Controller wird im Übrigen nicht benötigt.
Habt ihr das Tutorial abgeschlossen, gelangt ihr an Bord der Gabbiano, einem kleinen aber robusten Schiff, wo ihr auch direkt mit einem „Willkommen an Bord!“ begrüßt werdet. Leider wurde auf eine Sprachausgabe verzichtet, so müsst ihr die eingeblendeten Texte lesen. Nach einer Lobeshymne über eure Tauchkenntnisse erhaltet ihr eine Antwort auf die Frage, warum ihr eigentlich als Taucher angeheuert wurdet. Ab sofort gehört ihr zu einem Team von Biologen und sollt helfen unbekannte Fische näher zu untersuchen (dies geschieht durch Füttern, antippen oder streicheln), oder aber Touristen die prachtvolle Unterwasserwelt vorzustellen. Aufträge vom Festland kommen per Mail, welche in der Kabine auf dem Schiff abgerufen werden können. Aber auch hier steht euch frei, ob ihr die Aufträge annehmt, oder euch einfach nur alles in Ruhe anseht.
Das ist alles?
Kurz gesagt, ja. Im späteren Spielverlauf erhaltet ihr zwar noch die Schlüssel zum Schiff, um auch in entfernteren Gebieten auf Erkundungstour zu gehen, aber wirkliche Abwechslung kommt selten auf. Lobenswert ist die intuitive Steuerung und die, für Wii-Verhältnisse nette Optik unter Wasser, welche für die nötige Atmosphäre sorgt. Sollten die im Spiel enthaltenen akustischen Genüsse nicht das sein, was ihr zum abschalten benötigt, besteht die Möglichkeit, wie schon in Excite Trucks, eure eigenen MP3-Titel abspielen zu lassen.
Ein Multiplayer Modus über den Nintendo Wi-Fi Connection Service rundet das Gesamtbild ab und macht zugleicht doppelt Spaß. Habt ihr euren Wii Freundescode ausgetauscht, kann es auch schon gleich mit der gemeinsamen Erkundung losgehen. Auch im Multiplayer Modus habt ihr Zugriff auf alle Hilfsmittel, die auch im Singleplayer zur Verfügung stehen, plus einem speziellen Kommunikationsmodus.
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