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Nintendos großer Primat "Donkey Kong" zählt zu den traditionsreichsten Hüpfhelden der Jump'n'Run-Welt. In seinem neuesten DS-Einsatz "Donkey Kong Jungle Climber" geht allerdings nicht alles so zu, wie man es von anderen Teilen der Donkey Kong-Serie gewohnt ist. Warum das so ist, erfahrt ihr hier.
Endlich Urlaub
Donkey Kong verbringt nach unzähligen Abenteuern endlich seinen wohlverdienten Urlaub auf einer einsamen Insel. Doch er ist nicht allein am wunderschönen Sonnenstrand dieser tropischen Trauminsel. Nein, er hat seine komplette Familie mitgenommen und alle vertreiben sich die Zeit mit Sonnen und Spaß haben. Nach einem erfrischenden Bad im Meer entdeckt der hungrige Donkey Kong eine Riesenbanane, die über dem Berggipfel der Insel zu schweben scheint. Ohne auch nur einen Moment zu zögern macht er sich auf den Weg zum Gipfel und gerät dabei in sein neustes Abenteuer. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zur für ein Jump'n Run sehr guten Story verraten, da diese noch die ein oder andere Überraschung parat hält.
Klettern wie ein Affe
In seinem neusten Abenteuer steuert ihr eigentlich nur die Hände des Primaten. Je nachdem ob ihr die linke oder rechte Schultertaste drückt, hält sich der Affe an unterschiedlichsten Gegenständen fest. Dabei rotiert Donkey dann entsprechend um den Gegenstand links oder rechts herum. Lasst ihr dann die Schultertaste los, schleudert sich der Gorilla in die anvisierte Richtung. Haltet ihr jedoch beiden Schultertasten gleichzeitig gedrückt, hält sich Donkey mit beiden Händen fest und beendet seine Rotation. Auf diese Weise schießt ihr kreuz und quer von Haltestange zu Haltestange durch die Levels. Zudem dürft ihr an einigen (wenn auch kurzen) Passagen euren Affen ganz normal zu Fuß bewegen. Dies geschieht indem ihr einfach das Steuerkreuz in die entsprechende Richtung drückt. Gegner lassen sich in Jungle Climber via A-Button eliminieren, doch Vorsicht ist geboten, denn im freien Fall könnt ihr keinen Gegner besiegen. Habt ihr einen Gegner in den Tod geschickt, verliert dieser einen oder mehrere Edelsteine. Könnt ihr 100 Edelsteine euer eigen nennen, erhaltet ihr eine Spezialfähigkeit in Form einer kurzen Unbesiegbarkeit.
Natürlich sind auch andere Kongs wieder mit von der Partie. So hilft euch Diddy Kong, weit entfernte Gegner oder Gegenstände zu treffen, indem ihr zweimal die Angriffstaste drückt. Diddy erhaltet ihr, wenn ihr gegen ein DK-Fass springt. Zudem ist "Opa" Cranky Kong in vielen Leveln vertreten. Er gibt euch nützliche Ratschläge, die das Weiterkommen vereinfachen. Zudem lernt ihr von ihm die Steuerung in einem sehr guten Tutorial gleich zu Beginn des Spiels. Funky Kong ist der dritte und letzte Kong der euch bei eurem Abenteuer hilft. Sofern ihr vier Ölfässer eingesammelt habt, fliegt euch Funky zu einer geheimen Insel, auf der ihr allerhand Sachen abstauben könnt.
Zwischen Fässern, Minispielen und Gegnern
Neben den gerade schon erwähnten DK- und Öl-Fässern um Diddy ins Spiel zu befördern oder um Öl für das Flugzeug zu bekommen, gibt es in Donkey Kong Jungle Climber viele weitere Fässer. So erleichtert euch das berühmte Kanonenfass das Leben, indem es euch in eine festgelegte Richtung schleudert. Zudem gibt es das Drehfass, das euch in eine von euch festgelegte Richtung transportiert oder das Bonusfass, welches euch in ein entsprechendes Minispiel katapultiert um Bananen zu gewinnen. Für 100 Bananen erhaltet ihr ein extra Leben.
Während des Abenteuers spielt ihr immer wieder Minispiele. Diese könnt ihr dann auch später, im Minispiele-Modus erneut spielen. Es gibt insgesamt sechs Minispiele. Die sind dann aber meist sehr einfach: So müsst ihr zum Beispiel durch das Drücken beider Schultertasten über Baumstämme springen, die einen Hügel herunterrollen oder mit den einzelnen Schultertasten nach Bananen greifen, die in Richtung eurer Hände fallen. Dies ist leider keine große Herausforderung für Hardcore-Gamer.
Die KI der einzelnen Gegner lässt sehr zu wünschen übrig, da die meisten Feinde nichts unternehmen um den Affen außer Gefecht zu setzen. Sie fliegen in einem scheinbar festgelegten Bereich hin und her und warten darauf, dass sich Donkey Kong ihrer annimmt. Anders hingegen die Endgegner: Hier sieht man anhand einer Anzeige, wie viel der Gegner einstecken muss, bevor ihr ihn bezwungen habt. Die Angriffs- und Verteidigungs-Schemas sind zwar sehr schnell ersichtlich, nur müsst ihr mit dem Affen erst in die richtige Position schwingen für einen Angriff. Dies lässt das Spiel anspruchsvoll werden ohne direkt zu frustrieren.
Tropengrafik, DK-Sound und Multi-Kong
Die Grafik ist Nintendo mal wieder vortrefflich gelungen. Alle Hintergrundbilder fangen den Charme der gesamten Serie perfekt ein und werden liebevoll auf dem DS wiedergegeben. Die Animationen der Figuren und die Details im Level hinterlassen zu jedem Zeitpunkt einen sehr guten Eindruck. Das Spiel wird großteils wie zu SNES-Zeiten in der zweiten Dimension gespielt. Lediglich die Inseldarstellung und die Minispiele wurden in 3D programmiert. Während des gesamten Spiels wird man von dem typischen Sound der Donkey Kong-Reihe verwöhnt. Dieser ist gut, ohne wirklich außergewöhnlich zu sein. Eine Sprachausgabe gibt es jedoch nicht.
Neben dem bereits erwähnten Minispielmodus gibt es natürlich den Storymodus. Der letztere ist natürlich der Hauptmodus des Spiels. Hier müsst ihr zudem alle sechs Spiele für den Minispielmodus frei schalten. Der letzte Modus von Donkey Kong Jungle Climber ist ein guter Multiplayer-Modus. In diesem Modus können bis zu vier Spieler gleichzeitig mit nur einem Spielmodul gegeneinander antreten. Es gibt zwei unterschiedliche Multiplayer-Arten, nämlich Wettklettern und Schubfass-Rennen. Das Wettklettern gleicht einem normalen Wettrennen nur, dass es hierbei nach oben geht. Beim Schubfass-Rennen steht euch ein besonderes Fass zur Verfügung mit dem ihr das Ziel als erster erreichen müsst.
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