Test: Super Pokémon Rumble
Bis ein neuer „Farb-Ableger“ der erfolgreichen Pokémon-Reihe für den Nintendo 3DS erscheint, dauert es wohl noch mindestens zehn bis zwölf Monate – wir rechnen mit einem Release Ende 2012. Um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken, dürfen Fans der kleinen Monster ohne Bedenken zu Super Pokémon Rumble greifen. Ein Spielerlebnis wie bei Pokémon: Schwarz und Weiß sollte man aber nicht erwarten.
Spielzeug-Sammelwut
Super Pokémon Rumble ist einerseits ganz anders als beispielsweise Pokémon: Schwarz und Weiß, andererseits gibt es doch sehr große Ähnlichkeiten. So dreht sich auch beim 3DS-Debüt alles um das Sammeln der kleinen Monster. Insgesamt warten 600 Pokémons darauf von euch gefangen zu werden, wobei „gefangen“ nicht das richtige Wort ist. Es gibt weder Trainer noch Poké-Bälle und auch die Pokémon sind ein wenig anders, denn es handelt sich hierbei um Spielzeug-Varianten. Auch die Kämpfe laufen anders ab.
Im Herzen ist Super Pokémon Rumble nämlich ein Actiontitel. Ihr steuert also ein Pokémon durch verschiedene Dungeons und attackiert dort andere Monster. Die Angriffs-Palette ist relativ gering, euch stehen lediglich zwei Attacken zur Verfügung. Nachdem ihr ein wahres Massaker an den kleinen Artgenossen veranstaltet habt, wartet am Ende des Levels noch ein Endgegener. Ist diese ebenfalls besiegt, geht’s ab zum nächsten Level.