Test: Kirby Mass Attack
Letztes Jahr feierte Kirby mit „Kirby und das magische Garn“ ein fulminantes Comeback. Dieses Jahr spendiert Big N dem kleinen Vielfraß ein neues DS-Spiel, das so ganz anders ist als seine bisherigen Abenteuer. Ob „anders“ gleichbedeutend ist mit „gut“, erfahrt ihr nun in unserem Review.
Eine gespaltene Persönlichkeit
Kirby zieht Ärger an wie ein Magnet einen Nagel. Friedlich sitzt er herum und denkt sich nichts Böses, als plötzlich der fiese Zauberer Nekrodeus auftaucht und ihn kurzerhand in zehn kleine Kirbys verwandelt. Nach einem unfairen Kampf sind neun der kleinen Freunde besiegt, nur ein Kirby kann fliehen. Der will natürlich seine einstige Gestalt zurückerlangen.
Die Story von Kirby Mass Attack ist eher Nebensache und wie bei Super Mario 3D Land stört uns das nur ein wenig. Nintendo legt darauf einfach keinen gesteigerten Wert, was sehr schade ist, aber so ist das nun mal.
Kirbys Mass Attack ein klassisches 2D- Jump 'n' Run, bei dem Kirby meist von links nach rechts läuft. Eine seiner berühmtesten Fähigkeiten, das Einsaugen von Gegnern, hat er leider verlernt, immerhin kann er die vielen Feinde mit Schlägen außer Gefecht setzen. Beim Kampf und dem Lösen von einfachen Schalterrätseln erhält er jedoch Unterstützung von seinen neun Freunden und das spielt sich erfrischend anders.