Test: Tales Of The Abyss
Vor sechs Jahren erschien Tales of the Abyss für die PlayStation 2, aber leider nur in Japan und den USA. Wir armen Europäer gingen mal wieder leer aus. Wer damals kein Geld für einen teuren Import übrig hatte, der sollte nun unbedingt zugreifen. Gleiches gilt für alle Anhänger japanischer Rollenspiele, denn trotz des hohen Alters hat der Titel nur wenig von seiner Faszination eingebüßt.
Der lange Weg zurück
Wie es sich für ein Rollenspiel japanischer Prägung gehört, wird eine epische Geschichte erzählt: Im Fokus steht Luke, der als kleines Kind entführt wurde. An dieses schreckliche Ereignis kann sich der Held jedoch nicht mehr erinnern. Erst nach sieben Jahren kehrte er ins Schloss seiner Eltern zurück und führt seitdem ein Leben wie im goldenen Käfig. Lediglich die Trainingsstunden mit seinem Schwertlehrer Van können ihn aufheitern, doch auch diese schöne Zeit findet ein jähes Ende.
Während des Trainings taucht plötzlich eine Frau auf, die es auf Van abgesehen hat. Nach einem kurzen Scharmützel kommt es zu einer ungeheuren magischen Explosion. Luke und die Attentäterin werden dadurch auf eine Lichtung weit außerhalb des Schlosses befördert. Wieso die Frau Lukes Mentor umbringen wollte und wie er wieder nach Hause kommt, das sind nur einige von vielen Fragen, die es im Laufe der circa 40-60 Stunden Spielzeit aufzudecken gilt.