Test: One Piece Unlimited Cruise SP
Im Juni 2009 veröffentlichte Namco Bandai hierzulande den ersten One Piece: Unlimited Cruise Teil "Der Schatz unter den Wellen" auf der Wii, im September des gleichen Jahres folgte der zweite Teil "Das Erwachen eines Helden". Zweieinhalb Jahre später kommt nun die Umsetzung für den 3DS, die euch das erste Abenteuer der neunköpfigen Strohhutbande noch einmal in 3D erleben lässt. Wir aben für euch getestet, ob sich die Reise auf der Grand Line auch ein weiteres Mal lohnt.
Segel setzen in die dritte Dimension
Wie schon auf der Wii begleitet ihr die Helden aus der erfolgreichen Anime-Serie unter der Führung von Monkey D. Ruffy auf eine Reise über vier Inseln, auf denen sie verschiedenste Herausforderungen meistern müssen, um das "Geschenk" zu erhalten, das ihnen ein geheimnisvolles grünes Lichtwesen versprochen hat. Zusammen mit dem kleinen Monster Gabri springt und prügelt ihr euch in gewohnt verrückter One Piece-Manier durch die farbenfroh gestaltete Spielwelt und sammelt währenddessen Gegenstände ein, mit denen ihr neue Fähigkeiten freischaltet sowie neue Pfade auf den Inseln erkunden könnt.
Per Knopfdruck dürft ihr jederzeit einen der neun spielbaren Charaktere auswählen, deren Attacken ihr dann im Laufe des Spiels durch Training aufwerten könnt. Auf eurem Schiff, der Thousand Sunny, die gewissermaßen eure Basis darstellt, könnt ihr neue Gegenstände erforschen, Fähigkeiten trainieren, essen und Fische beobachten. So weit ist also alles beim Alten geblieben. Wirkliche Neuerungen stellen also nur der 3D-Effekt und der an One Piece: Grand Battle erinnernde Marineford-Modus dar, in dem ihr euch mit noch mehr bekannten Gesichtern aus der One-Piece-Welt durch verschiedene Arenen kämpfen müsst, um die Hinrichtung des Whitebeard Piraten Portgas D. Ace zu verhindern.
Der 3D-Effekt kommt dank der offen und hübsch gestalteten Spielwelt voll zur Geltung und macht vor allen Dingen in den animierten Cutscenes eine gute Figur. Die Geschichte weiß auch zu gefallen und bringt einem eins um andere Mal zum Schmunzeln. Außerdem dürfte der Umfang wie im Original je nach Erfahrung des Spielers sehr passabel ausfallen, da die zu erkundende Welt mit all den zu findenden Gegenständen und zu besiegenden Endgegnern schon einige Spielstunden zu beschäftigen weiß.