Test: Wii Fit
Eine Anmeldung im Fitnesscenter ist immer so eine Sache für sich. Hat man erst einmal seinen inneren Schweinehund überwunden und informiert sich im naheliegenden Sportstudio über Leistungen, Preise, Öffnungszeiten usw., kann einem aufgeklärt darüber, schon recht schnell die Lust am Sport vergehen. Der nette Mensch vom Fitnessstudio vermittelt einem hübsch verpackt im vorbeigehen an den neusten „Fitness-Hightech-Endgeräten“, dass die monatlichen 50 Euro gut angelegt seien, und die mindestens halbjährige Vertragsbindung, ach naja... Getränke sind ja inklusive! Handtücher gibt´s natürlich auch gratis!
Die Alternative!

Getreu dem Motto „der Winterspeck muss weg“, bringt Publisher Nintendo kurz vor Sommerbeginn nun endlich das langersehnte Sportspiel Wii Fit in die Videospielläden. Nintendo´s virtuelles Sportstudio bietet dem Spieler einen „Personal Trainer“, über 40 verschiedene Trainingsübungen aus den Bereichen „Balancespiele“, „Aerobic“, „Yoga“ und „Muskelübungen. Diese können mit dem neuen „Wii Balance Board“, welches im Bundle mit dem Spiel daherkommt und der WiiMote direkt im heimischen Wohnzimmer umgesetzt werden.
Preislich gesehen liegt der Titel mit seinen knapp € 100.- (bei diversen Onlinehändlern gibt es Wii Fit schon für € 85.-) an der Spitze aller Wii Games, jedoch weit unter einem oben bereits erwähnten Halbjahresabo in der örtlichen „Muckibude“. Aber nun Schluss mit den Rechenspielchen, runter von der Couch und rauf aufs Balance Board.