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Auch wenn er etwas unbeholfen und niedlich aussieht, sollte man Spyro nicht unterschätzen, denn der kleine Drache hat nun schon einige Abenteuer erfolgreich gemeistert. In seiner neuesten Wagnis - Spyro - The Eternal Night - gilt es wieder den Affenkönig Graul in die Schranken zu weißen und die Welt der Drachen vor dem Bösen zu bewahren. Also nichts Neues im Drachenland ? - Die Antwort darauf erfahrt ihr in unserem Review:
Rette die Welt
Die Welt des kleinen Drachen Spyro ist mal wieder in Gefahr. Nachdem der Nachwuchsheld sein letztes Abenteuer erfolgreich bestanden hatte, geht das Chaos gleich weiter. Der böse Affenkönig Graul will den Geist des Dunkelmeisters wieder herstellen und bedroht so die heile Welt von Spyro und den übrigen Drachen. Das ist aber noch nicht alles – Spyro wird von Alpträumen geplagt und erhält merkwürdige Visionen. Zum Glück hilft ihm ein alter Drache, der der Historiker genannt wird.
Die Geschichte rund um The Legend of Spyro - The Eternal Night mag sich etwas verwirrend anhören, und Kenner der Serie sind durchaus im Vorteil, aber zum Glück wird das Abenteuer nie langweilig und bleibt über die gesamte Spielzeit spannend. Im Gegensatz zu den vorigen Abenteuern von Spyro ist die Stimmung bei The Eternal Night eher düster und geheimnisvoll.
Feuer frei
Um die drohende Gefahr abzuwehren, macht sich Spyro mit seinem Kumpel Sparx auf die Suche nach einem geheimnisvollen Berg und natürlich stellen sich ihm dabei haufenweise Gegner in den Weg. Um sich angemessen gegen die Affenpiraten oder wildgewordene Schweine zur Wehr zu setzen, greift Spyro auf seine Drachenfähigkeiten zurück. Mit Schlägen und Tritten hält er sich die Widersacher vom Leib und reiht Angriffe zu spektakulären Combos zusammen. Und wie es sich für einen Drachen gehört, kann Spyro natürlich auch Feuer spucken. Im Laufe des Spiels erlernt er außerdem neue Fähigkeiten wie einen Eisangriff oder einen Blitzangriff dazu.
Die Steuerung funktioniert dabei hervorragend und selbst gegen mehrere Gegner verliert man nie den Überblick. Die Kämpfe sind außerdem sehr fordernd und verlangen dem Spieler einiges ab, aber mit etwas Übung überlebt man auch den härtesten Kampf. Zwischen den Kämpfen und kleineren Rätseln muss sich der Drache auch bei Sprungeinlagen beweisen. Um heil über bewegliche Brücken oder Schluchten zu gelangen, kann Spyro eine Zeitlupenfunktion einsetzen, die das Geschehen verlangsamt. Diese Funktion kann natürlich auch bei Kämpfen eingesetzt werden und erleichtert so knifflige Scharmützel.
Die Mischung aus Kämpfen und Sprungeinlagen motiviert das ganze Spiel über und sorgt so für langanhaltenden Spielspaß. Auch die düstere Atmospäre trägt ihren Teil dazu bei. Ein wenig Abwechslung beim Leveldesign hätte aber nicht geschadet und für Einsteiger ist Spyro - The Eternal Night stellenweise zu schwer.
Ein Drache steht im Walde
Egal ob ihr eure Drachenhöhle oder einen verwunschenen Wald besucht, die Grafik spart an aufwendigen Details. Oftmals wirken die linearen Levels auch etwas zu kahl und trist. Einzig die Effekte bei den Kämpfen sehen sehr hübsch aus. Beim Sound gibt es nichts großartig zu bemängeln, denn dieser ist passend gewählt und unterstreicht die düstere Stimmung des Spiels. Ein Lob verdient sich die deutsche Sprachausgabe, denn die Stimmen der Drachen und der anderen fantastischen Geschöpfe sind hervorragend gewählt und durchaus überzeugend.
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