Test: Super Street Fighter IV 3D Edition
Mit Handheld-Umsetzungen ist das ja immer so eine Sache: Oft wird eine sehr abgespeckte Version eines HD-Vertreters auf die kleine Konsole transportiert, die mit dem eigentlichen Gameplay der „großen“ Variante nicht mehr viel zu tun hat. Ganz anders verhält es sich zum Glück bei Super Street Fighter IV 3D Edition. Das Beat‘em Up aus dem Hause Capcom ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine gute Portierung auszusehen hat.
Wer braucht schon einen großen Fernseher!
Spielt man zum ersten Mal Super Street Fighter IV 3D Edition, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Besonders wenn der Spieler den HD-Ableger bereits kennt. Unterschiede zur Xbox 360/PS3-Version des genialen Prügelspiels sind auf den ersten Blick nicht wirklich erkennbar. Natürlich bezieht sich das zunächst auf die Grafik. Nun aber alles schön der Reihe nach:
Super Street Fighter IV 3D Edition wartet mit allen Kämpfern, Modi und anderen Extras auf, die man schon aus den HD-Fassungen kennt. Mit dabei sind also 35 Kämpfer, diverse Herausforderungen, beispielsweise ein Survival- und Arcade-Modus, sowie die Möglichkeit sich online Mitspieler zu suchen. Eine Besonderheit von Super Street Fighter IV 3DS ist der StreetPass-Modus. Ist diese Funktion eingestellt, müsst ihr lediglich in die freie Natur rausgehen und hoffen, dass ein anderer 3DS-Besitzer das Spiel ebenfalls besitzt und diese Funktion eingestellt hat. Die Handhelds tauschen dann Daten miteinander aus. Im Grunde kämpft dann euer virtueller Street Fighter-Charakter gegen einen anderen. Ein nettes Gimmick, leider haben wir bis jetzt noch keinen Gegenspieler gefunden.
In Sachen Umfang kann sich Super Street Fighter IV 3DS wirklich sehen lassen. Außerdem sehr löblich: Alle Kostüme und Kampfarenen, die man sich bei den HD-Versionen per Download kaufen musste, sind bei der 3DS-Version schon enthalten.