Test: Pokémon: Schwarz und Weiß
Es ist mal wieder soweit. Mit ‚Pokemon Schwarz und Weiß‘ stehen ab sofort zwei weitere Teile der erfolgreichen Handheld-Serie in den Händlerregalen. Neue Pokemon, neue Story, neue Features und verbesserte Grafik sind die Zutaten der neuesten Fortsetzung. Was sich tatsächlich im Vergleich zu den Vorgängern getan hat und wie sich das neueste ‚Pokemon‘ spielt, wollen wir euch in unserem Test verraten.
Wiedersehen mit alten Bekannten? Erst mal nicht!

In ‚Pokemon Schwarz und Weiß‘ ist nichts, wie es Mal war. Nach Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh finden wir uns in einer völlig neuen Spielwelt, der Einall-Region wieder. Pikachu & Co. werden Spieler hier vergeblich suchen, auf Pokemon vergangener Teile werdet ihr nämlich nicht mehr stoßen. Entwicklerstudio ‚Game Freaks‘ hat einen Rundumschlag gemacht und alle alten Pokemon zu Spielbeginn aus der schwarzen und weißen Version gebannt, so dass ihr zunächst mit den 156 neuen Monstern Vorlieb nehmen müsst, die sich die Designer haben einfallen lassen. Wenngleich langjährige Fans dieser Maßnahme mit Wehmut begegnen, seien wir mal ganz ehrlich: Taubsi, Rattfratz & Co. sind doch echt 90er!
Tatsächlich wird auf diese Weise der Effekt bewirkt, dass man nicht mehr zu jedem Zeitpunkt des Spiels vorhersehen kann, was als Nächstes geschieht. Hinter jeder neuen Wiese können schließlich neue Pokemon lauern. Und wie deren Entwicklungen aussehen, will auch erst noch herausgefunden werden. Dazu gesellen sich zahllose neue Attacken, die gelernt und angewendet werden wollen. Alles fühlt sich „neu“ an. Und wer die Hauptgeschichte durchspielt, hat danach immer noch die Möglichkeit ein Wiedersehen mit alten Bekannten zu feiern.
Es pfeift also ein frischer Wind durch die beiden neuen Pokemon-Spiele und das nicht nur aufgrund der Tatsache, ausschließlich auf neue Pokemon zu setzen. Im Vergleich zu den Vorgängern hat sich nämlich endlich auch grafisch ein wenig getan. Sicherlich hat auch ‚Pokemon Schwarz und Weiß‘ in optischer Hinsicht Luft nach oben, allerdings sorgen kleinere 3D-Effekte, verbessertes Monster-Design und abwechslungsreichere Areale dafür, dass insgesamt ein zufriedenstellendes Bild entsteht. Mitunter liegt das auch an den detaillierteren Effekten, während der Kämpfe und den sich ändernden Wetterverhältnissen und Jahreszeiten.