Test: Xenoblade Chronicles
Nintendo hat viel unternommen, um Xenoblade Chronicles schon im Vorfeld zu „pushen“. Es wurden mehrere Gameplayvideos veröffentlicht, diverse Werbetrailer geschaltet und ein Bundle mit einem roten Classic Controller Pro angekündigt. Zugegeben, das ist alles nichts Ungewöhnliches, denn andere große Publisher machen es ebenfalls so. Uns beschlich jedoch angesichts des Hypes die quälende Frage, ob das Japano-Rollenspiel die großen Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Im Falle von Xenoblade Chronicles hat sich das leicht abgewandelte Sprichwort zum Glück bewahrheitet: Große Klappe, viel dahinter!
Kampf auf den Giganten
Vor langer, langer Zeit kämpften die zwei mächtigen Riesen „Bionis“ und „Mechonis“ gegeneinander. Keiner von beiden konnte diese Auseinandersetzung gewinnen und beide fanden den Tod. Sie stürzten aufeinander und es entstand eine neue Welt, die zur einer Hälfte organisch (dort wo Bionis starb) und zur anderen Hälfte von mechanischen Strukturen (Mechonis‘ Ruhestätte) übersäht ist. Auf den Rücken der Giganten siedelten sich verschieden Völker und Tiere an, die einst friedlich zusammenlebten. Auf diese friedliche Koexistent hatten die Bewohner der mechanischen Seite irgendwann keine Lust mehr und deshalb zettelten sie einen Krieg an. In mehreren gewaltigen Schlachten wurde um die Vorherrschaft gestritten und alles lief auf einen Entscheidungskampf hinaus. In der übernimmt der Spieler den Helden Dunban, welcher es mit Hilfe seine magischen Schwerts „Monado“ schafft, die Angreifer zurückzuschlagen. Leider wird er bei diesem Kampf schwer verletzt. Es muss daher ein neuer Held gefunden werden und diesen angehenden Retter der Menschheit übernimmt natürlich der Spieler.