Test: Sengoku BASARA: Samurai Heroes
Wer noch all den Dynasty- und Samurai Warriors-Spielen immer noch das Bedürfnis verspürt, Millionen dummer Gegner ins virtuelle Nirwana zu schicken, der darf sich freuen. Capcom veröffentlicht mit Sengoku BASARA: Samurai Heroes eine Hack & Slay-Schlachtplatt, bei der man… Millionen Gegner ins virtuelle Nirwana schicken darf. Klingt langweilig, ist es auch.
Da bluten die Ohren

Im feudalen Japan herrscht mal wieder Krieg. Böse Warlords überziehen den Nippon mit Krieg und 15 Protagonisten, die ihr alle selbst übernehmen dürft, mischen kräftig mit. Jeder Kämpfer und jede Kämpferin hat eine eigene Geschichte spendiert bekommen, die in Form von sehr schönen Zwischensequenzen erzählt wird. Diese Rendersequenzen sind leider das einzig Positive, was man über die Inszenierungen der Stories sagen kann, denn selbst ein B-Movie aus Weißrussland hat bessere Dialoge zu bieten.
Mit schmalzigen Pathos wird die Liebe zum Vaterland und die Treu zu seinem Vorgesetzten beschworen, es fallen Sätze wie „Der Wald ist mein Heim, ich ziehe aus ihm meine Kraft“, und noch schlimmere Entgleisungen. Ehrlich, so was Furchtbares ist uns noch nie untergekommen. Man wünscht sich oft, man könne kein Englisch verstehen. Die deutschen Untertitel sollte man am besten ignorieren, denn dort wird der Quatsch ja auch noch übersetzt. Ein weiterer Schlag auf die Ohren: Während der Kämpfe bleibt man nicht vom Geschwafel verschont, da die Hauptdarsteller und andere Protagnisten alle paar Minuten die Klappe aufreißen.