Test: Conduit 2
Ego-Shooter auf der Wii oder Spiele für ein eher erwachsenes Publikum sind leider immer noch Mangelware. Daran hat sich auch zwei Jahre nach dem Release des sehr guten Baller-Vertreters The Conduit nichts geändert. Der geht nun in die zweite Runde und wir haben ihn für euch getestet.
Einmal um die ganze Welt
Die Story von Conduit 2 beginnt direkt nach dem Ende des ersten Teils. Ihr steuert wieder den ehemaligen Geheimagent Ford, der sich mit Hilfe der Conduits (Portale) an die Fersen des Oberschurken John Adams heftet. Die Verfolgungsjagd führt den Helden zu verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, unter anderem nach Florida, Südamerika, zur versunkenen Stadt Atlantis oder ins kalte Sibirien, wo er auf alte Bekannte trifft. Mit dabei sind wieder menschliche Gegner sowie Alien-Soldaten, die so genannten „Faktoten“. Da mit beiden Fraktionen nicht gut Kirschen essen ist, greift der Held zu diversen Waffen. Er führt beispielsweise unterschiedliche Maschinengewehre, Pistolen und Granaten mit sich. Natürlich greift er auch zu Alienwaffen. Die Schießprügel der Außerirdischen gehören zu den Highlights des Titels, denn sie sehen nicht nur cool aus, auch die aufwendigen Nachladeanimationen wissen zu gefallen.
Ohnehin kann sich die Grafik von Conduit 2 sehen lassen. Besonders die schicken Explosionen und Effekte machen einiges her. Weniger gut haben uns sind hingegen die teils zu dunkel und trist ausgefallenen Levels gefallen. Besonders die Innenräume gehen zu sparsam mit Details um. Mit diesem kleinen Manko kann man aber leben, denn was zählt ist die Action und die ist auch in der Fortsetzung wieder richtig gut.