Test: Bibliothek der klassischen Bücher
Mit „Bibliothek der klassischen Bücher“ bringt Nintendo Anfang März eine neue literarische Sammlung für den Nintendo DS auf den Markt. Diesmal ist der japanische Publisher allerdings nicht der erste, der dieses Genre bedient, denn bereits im letzten Oktober wurde der DS mit „200 klassische Bücher“ aus dem Hause rondomedia zum eBook-Reader. Leider ging diese Wandlung nicht ganz ohne Probleme über die Bühne, denn die geringe Displayauflösung des Handhelds sorgte für schlechte Lesbarkeit. Hat Nintendo dieses Problem in den Griff bekommen?
Die Bibliothek für die Hosentasche

Nintendos „Bibliothek der klassischen Bücher“ bietet über 100 Werke der größten Autoren der deutschen Literaturgeschichte. Neben den bekanntesten Werken von Goethe, Schiller und Kafka haben es auch Werke von Büchner oder Wedekind auf das kleine Modul geschafft. Wer übrigens mit den Namen der Autoren nicht viel Anfangen kann, sollte hier auch gar nicht mehr weiterlesen, denn wie der Name des Titels schon vermuten lässt, dreht es sich hier lediglich um klassische Literatur. Alle Texte präsentieren sich zudem in der Originalfassung.
Die Software - also quasi der eBook-Reader an sich - gibt sich Nintendo-typisch leicht verständlich und wird zu Beginn in einem kleinen Tutorial erklärt. Zudem verfügt das kleine Modul über vielfältige Einstellungsmöglichkeiten in Bereichen Musik/Klänge, Schrift und Bedienung. Auch die Ausrichtung des DS kann für Links- bzw. Rechtshänder angepasst werden.