Die Pokémon sind wieder los! Nintendo veröffentlicht mit Pokémon: Goldene Edition – HeartGold und Pokémon: Silberne Edition – SoulSilver zwei Remakes der Versionen Gold und Silber, die bereits vor zehn Jahren eine ungeheure Sammelwut bei Pokémontrainern auf der ganzen Welt auslösten. Ob die Neuauflagen diesen Hype wiederbeleben können, oder ob die Zeit der kleinen Monster endgültig vorbei ist, erfahrt ihr hier in unserem Review:
Ich will sie alle
Neuerungen oder Innovationen sucht man bei Remakes oft vergebens. Ähnlich verhält es sich auch bei Pokémon: Goldene Edition – HeartGold und Pokémon: Silberne Edition – SoulSilver, denn das Spielprinzip ist immer noch genau so, wie man es über die Jahre kennen und lieben gelernt hat. Auch die Story ist gleich geblieben: Ihr schlüpft in die Rolle eines männlichen oder weiblichen Pokémontrainers, der acht Trainer besiegen muss und sich danach den legendären vier Trainern stellen darf.
Die Story ist wie bei eigentlich allen Teilen der Serie eher Nebensache. Im Zentrum des Spiels steht die Suche nach allen Pokémon. Insgesamt 493 kleine Monster wollen von euch geschnappt werden. Einige könnt ihr nur zu bestimmten Uhr- und Tageszeiten einfangen, besonders wertvolle und seltene Pokémon werden ausschließlich bei speziellen Events „erhältlich“ sein. Um alle Tierchen einzusacken, benötigt ihr notgedrungen beide Versionen. Der Spielablauf ist zwar bei beiden Varianten gleich, jedoch findet ihr bei der goldenen Variante Pokémons, die es bei der silbernen Version nicht gibt und umgekehrt. Um an alle Monster zu kommen, solltet ihr euch gut mit einem Freund stellen, der die andere Version besitzt, und dann per Drahtlosverbindung die Monster tauschen. Kämpfe auf vier Multiplayerkarten gegen einen anderen Trainer sind mit Hilfe der Drahtlosverbindung natürlich auch möglich.
Ein Redaktuer, der Pokémon testet, müsste eigendlich wissen, was die Mehrzahl von Pokémon ist. (Ist übrigens die selbe, wie die Einzahl: Pokémon).
Aber sonst kann ich nicht klagen ;)