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Und noch ein Wimmelbild-Spiel ist in unserer Redaktion eingetroffen. Dieses Mal verschlägt es uns nicht auf die Titanic, sondern in ein Museum. Wir begleiten die junge Mutter Susan, die als Kuratorin tätig ist, ihr Tag verläuft jedoch nicht annähernd so wie man sich den Museumsalltag vorstellt. Wir haben Escape The Museum auf Herz und Nieren geprüft und wurden dabei positiv überrascht. Warum, das erfahrt ihr anhand dieses Reviews.
Immer Ärger im Museum
Was verträgt sich überhaupt nicht mit einem Museumsbesuch? Nein, keine randalierenden Kinder, sondern die Naturgewalten. Susan Anderson, eine junge Mutter, wollte ihrer Tochter Caitlin einen schönen Tag im National Museum of History bereiten. Schon nach kurzer Zeit erschüttert ein starkes Erdbeben das Gebäude und trennt Susan von ihrer Tochter. Da die schöne Mutter auch Kuratorin ist, will sie nicht nur ihre Tochter retten, sondern auch die verschiedensten historisch wertvollen Gegenstände.
Was im ersten Moment nicht sonderlich spannend klingt, ist aber wirklich unterhaltsam. Escape The Museum schafft es wirklich eine glaubhafte Story zu erzählen, zumindest soweit es bei einem Wimmelbild-Spiel möglich ist. Wirklich gefallen hat uns die Aufgabenstellung des Spiels. Es geht nicht nur darum Gegenstände zu finden, sondern diese müssen ähnlich wie in einem Point and Click-Adventure miteinander kombiniert werden um zum nächsten Raum zu gelangen.
Mit dem Stylus zum Ziel
Bevor man jedoch nach verschütteten Schätzen suchen kann, muss der Stylus geschwungen werden. Wie bei jedem Nintendo DS-Wimmelbildspiel dient der Touchpen als Gegenstandsfinder. Ein klick auf einen Gegenstand und schon verschwindet dieser von der Liste. Die Steuerung geht dabei erstaunlich leicht von der Hand. Alle Objekte, insofern man sie findet, können ohne Probleme getroffen werden. Wirklich interessant ist die Tatsache, dass man die Objekte wirklich suchen muss, und nicht zwischen mehreren Gegenständen umherklicken kann. Zudem müssen diese auch miteinander kombiniert werden um beispielsweise einen Laserstrahl umzulenken oder Schutt aus dem Weg zu räumen. Hier ist Köpfchen gefragt. Besonders der Umstand, dass die Objekte nicht an ungewöhnlichen Orten liegen, dürfte jedem gefallen. Man wird also niemals eine Schere an der Decke kleben sehen.
Weiterhin gefällt uns, dass man nicht einfach nur einen Gegenstand finden muss, sondern erst dann in einen anderen Raum kommt, wenn eine bestimmte Aufgabe erledigt ist. Um beispielsweise einen dunklen Raum zu betreten, benötigt die Kuratorin eine Taschenlampe. Wie es das Schicksal will, muss diese erst zusammengebaut werden. Glühbirne und Batterien werden dafür benötigt. Ist alles gefunden, müssen die Gegenstände kombiniert werden und Susan geht im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht auf.
So schön kann ein Wimmelbild-Spiel sein
Im Vergleich mit anderen Wimmelbild-Titeln ist Escape The Museum ein optischer Hochgenuss. Die Story wird in liebevoll gezeichneten Bildern, die an einen modernen Comic-Look erinnern, präsentiert, aber auch die einzelnen Abschnitte des Museums können sich sehen lassen. Zwar sind diese vorgerendert und haben in diesem Sinne kein Eigenleben, aber das ist bei diesem Genre nichts Neues.
Ähnlich verhält es sich auch beim Sound, trotz fehlender Sprachausgabe. Die Dialoge, die Susan am Telefon führt, müssen also gelesen werden. Die Melodien, die eure Suche interessanter gestalten sollen, lassen zu keinem Zeitpunkt das Gefühl aufkommen zum Lautstärkeregler des NDS greifen zu müssen. In Esacpe the Museum harmonieren Grafik und Sound auf ganzer Linie.
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