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Die ewige Sophies Freunde-Serie hat einen neuen Teil hervorgebracht. Diesmal dürft ihr zu Zeichenstift, Pinsel, Schere und Malfarben greifen und eure künstlerische Ader entdecken. Mit Sophies Freunde - Malen & Zeichnen haben wir unseren Stylus zur Hand genommen und uns daran gemacht, die Kunstwelt kräftig aufzumischen. Hier unser Test, ob uns das gelungen ist.
Das Praktikantenleben
Eine kleine Hintergrundstory gehört natürlich zur Einführung eines jeden neuen Sophies Freunde-Spiels. So auch in „Malen und Zeichnen“. Ihr werdet als Praktikantin in einem Kunststudio aufgenommen und von eurer Freundin Margret auf eigenen Wunsch in das Kunsthandwerk eingeführt. Eure alte Bekannte ist natürlich eine sehr engagierte Natur und zeigt euch gleich in der ersten Woche, wie ihr Malen, Zeichnen und Basteln könnt. Diese Fertigkeiten sind der Grundstock für alle anderen Künste im Spiel, lernt sie also gut.
Von piepsigen Melodien begleitet nehmt ihr also eure erste Kunststunde. Ihr bekommt Projekte zugeteilt und müsst sie in Form von Zeichnungen usw. realisieren. Eure erste Zeichenaufgabe erfordert sogleich euer Fingerspitzengefühl. Es gilt ein Bild möglichst genau nachzumalen. Keine sehr anspruchsvolle Tätigkeit, aber ein guter Einstieg für das Kommende, denn was von dieser Aufgabe hängen bleibt, ist die sehr genaue Eingabeerkennung des Titels. Jeder Zug eures Stiftes wird haarfein übernommen und so könnt ihr hier euer Zeichentalent tatsächlich auf die Probe stellen. Das wird auch bei den anderen Zeichenaufgaben deutlich. Unpräzise Striche oder Linien werden hier sofort erkannt, ruhige Hände sind also gefragt. Die gesamte Steuerung bleibt aber nachvollziehbar, benutzerfreundlich und stets verständlich. Im weiteren Verlauf wird Magret eure Fähigkeiten mit kleinen Zeichen- und Bastelübungen testen. In eurem Notizbuch werden alle Aufgaben und absolvierten Übungen abgespeichert, so dass ihr sie jederzeit wiederholen könnt.
Kreativer Schöpfer
Natürlich seid ihr nicht die ganze Zeit nur mit nachzeichnen beschäftigt. Den vorgegebenen Motiven könnt ihr auch eure persönliche Note verpassen oder einfach frei Schnauze loszeichnen. Ein umfangreiches Repertoire an Zeichenutensilien und Werkzeugen liegt dafür für euch bereit. Was zu bemängeln wäre, ist, dass der Stylus für die feinen Zeichnungen ein zu dickes Instrument darstellt. Trotz der vielen Stiftstärken geraten manche Zeichnungen, auf Grund der Technik, etwas schlampig. Im Bastelmodus habt ihr ebenfalls viele Möglichkeiten euch kreativ auszuleben. Im Editor könnt ihr die einzelnen Bastelteile nach euren Wünschen platzieren und bemalen, um so eigene Figuren entstehen zu lassen.
Ganz nebenbei bekommt man während der Tutorials auch noch einige grundlegende Dinge über die Theorie des Malens vermittelt. Zum Beispiel das Prinzip der Primärfarben und der Farbenmischung. Dieses Wissen wird auch gleich in einigen Minispielen gefestigt, in denen es gilt, die Mischfarben zu erraten. Solche Einlagen sind nicht selten, so bekommt ihr später zum Beispiel vom Museumsdirektor Suchbilder vorgesetzt, auf denen ihr die Unterschiede finden müsst. Auch hier regiert die relativ simple Handhabung des Titels und man freut sich über das langsame Freischalten aller Mal- und Bastelutensilien. Ein kleines Highlight ist die Möglichkeit, eigene Fotos in das Spiel zu integrieren, vorausgesetzt euer Spielmodul steckt in einem Nintendo DSi-Schacht. Sind die Meisterwerke fertig, können sie außerdem per Wifi-Connection ins Internet hochgeladen werden, wo man sie Freunden zeigen kann.
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