Test: Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Tur...
Es gibt die unterschiedlichsten Videospielhelden: Klempner, Spartaner, genetisch veränderte Supersoldaten, um nur einige zu nennen. Der wohl mit Abstand ungewöhnlichste Charakter ist aber der Schatten aus „Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Turms“. Ungewöhnlich ist im Grunde das ganze Spiel, aber ist anders auch gleichbedeutend mit gut?
Der Schatten soll´s richten

Mit langem „Story-Brimborium“ hält sich „Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Turms“ nicht auf. Die erste Szene zeigt einen gefesselten Jungen auf der Spitze eines Turms, der von einem maskierten Mann mit einem Schwert geschlagen wird. Resultat dieser Tat: Der Schatten des Gefangenen wird vom Körper getrennt und gleitet den Turm bis ganz nach unten hinab. Nun ist es an euch, ihr übernehmt natürlich den Schatten, in zehn Levels zu eurem Körper zurückzukehren. Dazu springt und klettert ihr in bewährter 2D-Jump 'n' Run-Manier über… Ok, an dieser Stelle müssen wir auf die augenscheinlichste Besonderheit des Titels eingehen.
Bei „Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Turms“ läuft praktisch alles im Hintergrund ab. Vordergründige Gegenstände und Gebäude werfen dabei einen Schatten, auf denen der Held – kann man einen Schatten überhaupt als Helden bezeichnen? – entlangläuft. Anfangs ist man aufgrund der ungewöhnlichen Perspektive sehr verwirrt, nach einer Weile hat man sich jedoch daran gewöhnt und die Verwirrung hält sich in Grenzen.