Test: Disney Micky Epic
Warren Spector macht ein Spiel mit Micky Maus?! Ohne Frage war diese Ankündigung sehr überraschend, denn die Entwickler-Legende zeichnete sich in der Vergangenheit eher durch erwachsene Spiele wie „Deus Ex“ oder „Thief“ aus. Kann so eine Größe überhaupt ein Spiel mit der Kinder-Ikone Micky Maus abliefern? Diese Frage beschäftigte auch uns und in der Tat waren wir anfangs äußerst skeptisch, ob „Disney Micky Epic“ auch uns älteren Semestern zusagen wird. Unsere Befürchtungen waren zum Glück unbegründet, denn Warren und sein Team haben ein Spiel für Kids und junggebliebene Erwachsene abgeliefert, welches beinahe in die Top-Wertungsränge vorgestoßen wäre.
Blödes Missgeschick!

Micky Maus döst friedlich vor sich hin. Plötzlich ertönt ein seltsames Geräusch, das aus einem Spiegel zu kommen scheint. Merkwürdigerweise gibt der Spiegel nach und Micky landet in einem hell erleuchteten Raum, in dem sich ein schwarz gekleidetes Wesen an einer Spielzeugstadt zu schaffen macht. Nachdem es den Raum verlassen hat, untersucht Micky die Stadt, die sehr an die Disney-Themenparks erinnert. Die kleine Maus hätte es nun bei dieser Entdeckung belassen sollen, doch leider ist Micky zu neugierig und leider auch zu ungestüm. Durch ein Missgeschick verschüttet unser Held einige Töpfe mit Farbe und Verdünner, die sich über die kleine Welt ergießen. Der Schaden ist leider nicht mehr aufzuhalten und so ergreift Micky die Flucht. Wieder zurück im Bett ist die unheimliche Geschichte schnell vergessen und es vergehen einige friedliche Jahre. Bis, ja bis Micky seine Taten einholen. Unsanft aus dem Schlaf gerissen wird Micky von dem schwarzen Phantom in die Welt gezogen, die der Protagonist mit seinem Missgeschick verschandelt hat. Willkommen im Wasteland!