Test: Okamiden
2006 veröffentlichte Publisher Capcom das Adventure Okami für PlayStation 2. Seitens der Fachpresse hagelte es reihenweise gute Kritiken und auch die Verkaufszahlen ließen vermuten, dass irgendwann ein Nachfolger erscheinen würde. Und tatsächlich steht mit Okamiden seit heute die direkte Fortsetzung zu Adventure bereit. Wir haben das Spiel ausgiebig unter die Lupe genommen und verraten euch in unserem Review, warum der Titel nicht umsonst auf Platz 1 eurer Most Wanted-Liste steht.
Zelda lässt grüßen, Okamiden grüßt zurück!

Die Geschichte von Okamiden setzt neun Monate nach den Geschehnissen des ersten Teils an. Der Spieler übernimmt die Rolle von Chibi, einem liebenswürdigen, schneeweißen jungen Wolf. Schon kurz nach Spielbeginn stellt sich heraus, dass es sich bei unserem Helden um den Sohn von Amaterasu, dem Hauptprotagonisten des ersten Teils handelt. Chibi muss ebenfalls die Welt vor einem grauenvollen Schicksal retten und hat dabei wie sein Vater göttliche Unterstützung.
Doch die Parallelen zum Vorgänger beschränken sich nicht allein auf die Charaktere. Auch spielerisch erwarten euch grundsätzlich die gleichen Mechaniken. Kämpfe laufen ähnlich ab wie im Original und auch die Mal-Techniken aus Okami wurden übernommen. Neu ist allerdings, dass ihr im Verlauf eurer Reise immer wieder von unterschiedlichen Figuren unterstützt werdet.
Spielerisch ist schnell ersichtlich, dass sich das Spiel stark an der Zelda-Reihe orientiert. So gilt es Puzzle mit Hilfe von bestimmten Items oder Fähigkeiten zu lösen, Schalter-Rätsel zu bewältigen und natürlich jede Menge Feinde zu besiegen. Da das Spiel allerdings trotz der vielen offensichtlichen Anleihen seinen eigenen Charme besitzt, fällt das Ganze überhaupt nicht negativ ins Gewicht. Im Gegenteil: Okamiden bietet eine Menge spielerische Abwechslung, Zelda ist ja auch schließlich kein schlechtes Vorbild.