Test: Calling
Wer sich zurzeit gepflegt auf der Wii gruseln möchte, der greift am besten zu Silent Hill: Shattered Memories. Eine Alternative zum Remake stellt „Calling“, stammt ebenfalls von Konami, dar, das sich sehr ähnlich wie das miserable „The Grudge“ spielt. Wieso das Spiel zwar nicht so schlecht wie The Grudge ist, aber dennoch nicht ansatzweise an Silent Hill heranreicht, verrät unser Review:
Wer ist da?

Die Story von „Calling“ orientiert sich am Horrorfilm „The Call“ aus dem Jahre 2003. Wie im Film geht es auch im Spiel um eine mysteriöse Internetseite, nach deren Besuch man unweigerlich stirbt, und um geheimnisvolle Handyanrufe aus dem Jenseits. Die Hauptrolle im Spiel übernimmt Rin, die die Internetseite „Page of Black“ besuchte und nun um ihr Leben bangt.
Da es sich bei „Calling“ um ein klassisches Survival-Horror-Spiel handelt, erkundet Rin keine bunten Räume, sondern streift durch verlassene und sehr detailarme Häuser sowie dunkle Keller, oder stattet einem verlassenen Krankenhaus einen Besuch ab. Dort gilt es Schalter- und Schiebe-Rätsel zu lösen oder einfach den Ausgang zu finden. Wie bei Silent Hill: Shattered Memories seid ihr unbewaffnet. Plötzlich auftretende Geister könnt ihr per Bewegungen mit der WiiMote wortwörtlich abschütteln. Ebenfalls wie beim letzten Silent Hill-Abenteuer ist das Handy euer wichtigstes Hilfsmittel.