Test: Metroid: Other M
Samus Aran ist endlich wieder da! Drei lange Jahre mussten Fans der Kopfgeldjägerin auf ein neues Abenteuer warten, das bereits im Vorfeld für helle Aufregung sorgte. Immerhin hat nicht Nintendo die Entwicklung übernommen, sondern die Verantwortung lag bei den Ninja Gaiden-Machern von Team Ninja. Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten darüber spekuliert, wie Metroid: Other M sich letztendlich spielen und ob das Prequel der erfolgreichen Serie gerecht wird. Vorab nur so viel: Es hat sich einiges getan. Im positiven wie im negativen Sinne.
Die Vergangenheit spielt mit

Samus Aran ist bei ihrem ersten Abenteuer, Super Metroid aus dem Jahre 1994, nur knapp dem Tod entronnen. Fans erinnern sich: Beim Kampf gegen das Monster „Mother Brain“ wurde sie von einer mysteriösen „Monsterqualle“ gerettet. Metroid: Other M beginnt direkt nach diesem folgenschweren Kampf, der zeitlich zwischen besagtem ersten Teil und Metroid Fusion, welches 2002 für den Gameboy Advance veröffentlicht wurde, angesiedelt ist. In kurzen dafür aber sehr opulenten und zum Teil dramatischen Zwischensequenzen wird die Geschichte des neuen Wii-Abenteuers erzählt.
Die Story beginnt auf dem Raumschiff „Bottleship“. Samus hat einen Notruf erhalten, der sie direkt zu diesem riesigen Raumkreuzer führt. Dort trifft sie auf befreundete Soldaten der Galaktischen Föderation, die ebenfalls das Raumschiff erkunden. Schnell merken beide Fraktionen, dass hier etwas nicht stimmt. Die Gänge und weitläufigen Räume wirken wie ausgestorben. Diese Ruhe ist aber nur die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm, denn schnell wird klar, dass Samus nicht allein ist.
Eklige Weltraummonster, die sogenannten Metroids, haben sich breit gemacht und wollen Samus um die Ecke bringen. Um sich gegen die Parasiten zur Wehr zu setzten, greift die taffe Blondine auf ihren Laserarm zurück und das spielt sich wie folgt: