Test: Might and Magic: Clash of Heroes
Eine auf dem PC so etablierte Serie, wie Might&Magic auf dem Nintendo DS? Es scheint für Fans der Serie nicht weit her geholt, dass Publisher Ubisoft mit einem großen Namen kurz mal die große Kasse machen will. Doch allem Anschein nach steckt in diesem DS-Ableger der weltbekannten Franchise mehr Liebe, als man erwartet. Viele der Might&Magic-Schöpfer persönlich sollen an Clash of the heroes mitgearbeitet haben. Wir stellen in unserem Review auf die Probe, ob Might&Magic auch auch auf dem DS gelungen ist.
Dunkelheit zieht herauf

Wieder steht eine Welt am Abgrund. Böse Dämonen aus finsteren Zeiten wollen die Welt von Ashan brennen sehen und zetteln einen Krieg unter den eigentlich verbrüderten Völkern der Menschen, Elfen, Nekromanten und Zauberern an. Ihr Ziel, ein uraltes Artefakt, die Klinge des Bindens. Sie soll unbeschreibliche Macht verleihen. Ein friedvolles Treffen zwischen den Anführern der drei Völker wird da passenderweise aufgemischt. Die Herrscher finden den Tod und die Klinge des Bindens gilt als verschollen. Anschuldigungen, machen die Runde und die einst so harmonischen Bündnisse scheinen zerbrochen und Krieg steht bevor.
Spieler, denen die Might&Magic-Reihe bekannt ist, werden einige Bezüge zu Teil 5 wiederentdecken. Da das Spiel 40 Jahre vor Heroes of Might and Magic V spielt, trifft man hier auf Helden wie zum Beispiel Godric oder Aidan in ihren jungen Jahren. Diese und die anderen Kinder der jeweiligen Herrscher wollen die Welt von Ashan natürlich vor dem Krieg bewahren und machen sich auf, den Dämonen die Hölle heiß zu machen. Tja. Als besonders frisch und belebend kann man die Story keineswegs bezeichnen, aber wie wir schnell merkten, spielt sie in diesem besonderen Spiel sowieso nur die zweite Geige.