Test: Infinite Space
Sega und Platinum Games schicken euch in Infinite Space für den Nintendo DS ins All. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines jungen Raumfahrers, der fremde Planeten erkundet, Handel treibt, sein Schiff aufrüstet und natürlich auch an Raumschlachten teilnimmt. Hört sich alles nach einem klassischen Weltraum-RPG an und so ist es auch. Ein paar Besonderheiten hat das Spiel jedoch auch zu bieten, sowie einige sinnlose Designentscheidungen.
Völlig losgelöst

Der Junge Yuri träumt davon, einmal ein richtiger Raumfahrer zu werden. Leider ist es Bürgern seines Heimatplaneten Ropesk verboten, ins Weltall zu fliegen. Durch ein Täuschungsmanöver gelingt es Yuri dennoch, seine Heimat zu verlassen und Kapitän eines Raumschiffs zu werden. Im Laufe des Spiels darf er sogar bis zu fünf Raumgleiter befehligen.
Wie es sich für eine epische Geschichte à la Star Wars und Der Herr der Ringe gehört, spielt das Abenteuer von Yuri vor dem Hintergrund eines großen Konflikts. Verschiedene Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft in der Galaxis und unser junger Held gerät immer mehr in ein Netz aus Intrigen und dunklen Machenschaften. Eine interessante und abwechslungsreiche Welt erwartet euch also, wobei man an dieser Stelle den Entwicklern nicht nur für die glaubwürdige Spielwelt, sondern in erster Linie für die spannend erzählte Story gratulieren muss.
Die Geschichte rund um Yuri wird mit Hilfe von sehr stimmungsvollen und packenden Zwischensequenzen erzählt, die allesamt in einem ansprechenden Manga-Look gehalten sind. Die Macher erreichen fast das Erzählniveau eines Final Fantasy.