Test: Red Steel 2
Ubisoft hatte hoch und heilig versprochen, dass mit dem Nachfolger des eher durchwachsenen Red Steel alles besser werden sollte. Um den Fans endlich das Spiel zu geben, das sie sich bei der Einführung der Wii erhofft hatten, wurde nicht nur das das Setting ausgetauscht, sondern auch die viel kritisierte Steuerung überarbeitet. Herausgekommen ist ein schön anzusehendes Spiel, mit einer tollen Steuerung und einer großen Schwäche. Was uns an Red Steel 2 sehr gut gefällt und warum es dennoch nicht zum Hit gereicht hat, verraten wir euch hier:
Wilder Osten

Red Steel 2 erzählt die klassische Geschichte eines einsamen Helden, der sich auf einen Rachefeldzug begibt, um die ermordeten Angehörigen seine Clans zu rächen. Dieser letzte Kusagari, genannt der Schwertmeister, schlägt und ballert sich durch eine futuristische und zugleich altmodische Westernwelt, in der fernöstliche und westliche Kulturen aufeinandertreffen. Samurais mit elektrischen Schwertern, verlassene Westernstädte sowie vollautomatische Schusswaffen sind bei Red Steel 2 allgegenwärtig und verleihen dem Spiel einen einzigartigen „Cyberpunk“- Look.
Die Qualität der Story ist zwar eher mit der eines B-Movies vergleichbar, dennoch motiviert die Suche nach den Hintermännern des Massakers über die gesamte Spielzeit. Diese ist mit circa 7-9 Stunden leider relativ kurz. Erzählt wird die Geschichte in Form von sehr stimmigen und teils spektakulär inszenierten Zwischensequenzen, bei denen die stereotypen Charaktereigenschaften der Hauptdarsteller - ihr wisst sofort, wer böse und wer gut ist – zur Geltung kommen. In Sachen Story kann Red Steel 2 also schon mal punkten. Der größte Pluspunkt des Spiels ist aber das neue Kampfsystem.