Test: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels
Lange, sehr lange mussten Rollenspielfans auf Dragon Quest IX: Hüter des Himmels warten. Oft sah es so aus, als würde der Titel wohl nie in Europa erscheinen. Zum Glück waren diese Befürchtungen unbegründet, denn nun steht der Titel endlich bei uns in den Händlerregalen. Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr hier.
Ein gefallener Engel

Dragon Quest IX erzählt eine eher ungewöhnliche Geschichte: Ein Engel, das seid ihr, beschützt das idyllische Dörfchen Engelsfälle. Als Gegenleistung bekommt ihr durch Gebete Gütekristalle, sogenannte „Benefizit“. Diese bringt der Flattermann zum Observatorium, der Heimat der Engel. Dort opfert er sie dem Weltenbaum Yggdrasil. Sobald der Baum genügend Kristalle bekommen hat, dürfen sich die Himmlischen auf den Weg in ein höheres Königreich machen. Alles klar?
Zugegebenermaßen ist die Geschichte etwas eigenwillig, aber bei einem klassischen japanischen Rollenspiel muss das einfach so sein. Das Wichtigste sollte man jedoch noch erwähnen: Eine dunkle Macht greift die Himmelswelt an und der Held stürzt nach dieser Attacke auf die Erde. Dabei verliert er zu allem Übel auch noch seine Flügel. Nun gilt es so viele Kristalle wie möglich einzusammeln, um wieder zum Observatorium zu gelangen. Da die Steine nicht in der Gegend herumliegen, müsst ihr ein sehr spannendes Abenteuer meistern. Soll heißen: Ihr nehmt Aufträge an, kämpft gegen allerlei Monster und andere Schurken, erhaltet Erfahrungspunkte und kümmert euch um eure Party. Aber alles schön der Reihe nach.