Attentat in Norwegen: Händler nimmt "Killerspiele" aus dem Sortiment
Nur allzu oft wurden Amokläufe in der Vergangenheit mit sog. "Killerspielen" in Verbindung gebracht, so nun anscheinend auch nach dem schrecklichen Amoklauf in Norwegen vergangenen Monat. Zwar gibt es derzeit noch keine politische Diskussion doch die skandinavische Einzelhandelskette Coop hat vergangenen Freitag über 50 Videospiele und Spielzeuge aus dem Sortiment genommen.
Neben einschlägigen Titeln wie "Homefront", "Black Ops" oder die "Modern Warfare 2"-Reihe traf es diesmal auch eines der meist verkauften Spiele überhaupt, Blizzards World of Warcraft.
"Unsere derzeitige Entscheidung zum Entfernen dieser Artikel wurde getroffen, nachdem wir realisierten, welches Ausmaß diese Angriffe hatten", so Geir Inge Stokkem, Direktor der Handelskette. "Andere Personen sind besser geeignet, die negativen Effekte dieser Spiele hervorzuheben. Momentan sehen wir es als angemessen an, sie aus dem Angebot zu nehmen. Es würde mich nicht überraschen, wenn andere nachziehen würden. Wir werden sehr sorgfältig darüber nachdenken, wann wir die Spiele zurückbringen. Der wirtschaftliche Aspekt bleibt dabei außen vor."
Neben genannten Spielen wurden auch sämtliche Waffen-ähnliche Spielzeuge aus den Coop-Fillialen verbannt.
die aktion ist blödsinnig, keine frage!
doch ist sie auch clever! denn damit erreichen sie eine menge junger leute mit ihrer botschaft! und wenn man das video gesehen hat kann man froh sein, dass es ...mehr
die aktion ist blödsinnig, keine frage!
doch ist sie auch clever! denn damit erreichen sie eine menge junger leute mit ihrer botschaft! und wenn man das video gesehen hat kann man froh sein, dass es menschen gibt die sich dafür einsetzen, dass sowas grausames gestoppt wird!
Interessant - das mit den Sternekarten für Third Party-Spiele ist mir gerade vor ein paar Tagen durch den Kopf gegangen, so als Wunschdenken. Wäre cool, wenn was daraus würde.